Carls Schreiberin

Zeche Carl, Essen

Carls Schreiberin
Ich habe einen Traum

Ich habe einen Traum

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„Die Welt geht unter.“
„Ich kann nicht mehr.“
„Ich bin kaputt.“
„Ich habe kein Geld.“

Wie oft habe ich solche Sätze in letzter Zeit gehört?

Ich weiß, dass das Leben kein Ponyhof ist. Ich weiß, dass das Leben kein Wunschkonzert ist. Ich weiß, dass das Leben schwer und hart sein kann. Das ist ABER kein Grund, sich aufzugeben. Es ist kein Grund, sich immer bei anderen zu beschweren oder Ausreden zu suchen.

Jeder Mensch hat Probleme, aber jeder Mensch hat auch Träume. Träume, für die es sich zu kämpfen lohnt.

Martin Luther King hatte einen Traum, der ihn umbrachte. Er kämpfte bis zum Ende für Menschenrechte und gegen Rassismus.
Nicht nur Martin Luther King, über den ich vor einiger Zeit schon einmal geschrieben habe, hatte Träume. Ich habe auch Träume.

Ich habe einen Traum,
dass kein Mensch auf Grund seiner Herkunft, Religion, Hautfarbe oder Meinung verurteilt wird.
Ich habe einen Traum,
dass es keine Kriege mehr in dieser Welt gibt, dass auch in in Syrien, Afghanistan, im Irak, im Jemen, in Libyen und viele weiteren Kriegsgebieten dauerhaft Frieden einkehrt.
Ich habe einen Traum,
dass keine Waffen mehr produziert werden und in Kriegsgebiete geliefert werden.
Ich habe einen Traum,
dass niemand mehr obdachlos sein muss.
Ich habe einen Traum,
dass die Menschen differenzieren können, dass es nicht nur ISS Terroristen gibt, sondern auch Terroristen mit Anzügen, die Kriege führen, Waffen liefern und Menschen durch falsche Politik belügen.
Ich habe einen Traum,
dass die Medien immer die Wahrheit zeigen und nicht mit irreführenden Formulierungen Angst und Vorurteile unter den Menschen verbreiten.
Ich habe einen Traum,
dass Menschen auf Augenhöhe miteinander diskutieren, anstatt unreflektiert Hasskommentare in den Sozialen Medien zu posten.

Denn jeder Mensch ist wichtig, jede Sprache ist wichtig, jede Kultur sowie jede Religion sind wichtig. Jede Meinung ist wertvoll, solange diese Meinung die Menschenrechte und die Würde anderer nicht verletzt.
Wir sind alle Menschen. Wir sind unterschiedlich, dennoch sollten wir alle die gleichen Rechte haben.
Was den Menschen aber wertvoll macht, sind seine gute Taten, sind seine schönen Worte, die von seinem Mund gesprochen werden; es ist sein Lächeln, das er anderen Menschen zeigt.

Also lasst uns gemeinsam aufstehen und uns die Hände reichen.
Lasst uns gemeinsam träumen.
Gemeinsam gegen Vorurteile und für neugierige Offenheit.
Gemeinsam gegen Rassismus und für Menschenwürde.
Gemeinsam gegen Menschenfeindlichkeit und für Menschheit. 
Wir müssen uns füreinander einsetzen und nicht gegeneinander.
Wir müssen miteinander reden und nicht übereinander.

Damit unser Traum Wirklichkeit wird.

Moutasm Alyounes

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